1. richtig warme Frühlingstag

Heute ist hier im Teutoburger Wald der erste richtig warme Frühlingstag mit Temperaturen über 20 Grad Celsius.

Nicht nur wir Menschen haben das Bedürfnis, bei dem warmen Wetter möglichst viel Zeit draußen zu verbringen.

Auch die Bienen zieht es aus dem Stock raus und fleißig werden Pollen und Nektar gesammelt.

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Endlich erwacht die Natur und überall beginnt es zu blühen.

Durch den Umzug meiner Bienen habe ich in diesem Jahr die große Chance, endlich mal Rapshonig zu ernten. Zumindest stehen meine Bienen direkt neben einem Rapsfeld.

Die Hasel blüht

Auch bei Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt beginnt nun schon so früh im Jahr die Natur zu erwachen. Mit der Haselnuss erblüht die Fauna.

Bei den Temperaturen von weit unter 10 Grad Celsius sind natürlich noch keine Bienen unterwegs, aber später im Jahr, wenn die Temperaturen den Bienenflug erlauben, bietet die Haselnuss zumindest etwas Pollen.

Blühende Haselnuss

Königin gesichtet

Am letzten Wochenende habe ich es nach über 25 Jahren mal wieder ins LWL-Freilichtmuseum Detmold geschafft. Es war hochinteressant, all die alten Höfe aus Westfalen und dem Lipperland zu sehen. All die gut durchdachten Lösungen, die unsere Vorfahren schon vor mehreren hundert Jahren parat hatten.

Besonderes Augenmerk habe ich als Imker natürlich auf die in vielen Farben und Facetten blühenden Bauerngärten geworfen.

Neben den derzeit noch blühenden Prunkbohnen und Kräutern beheimaten die Bauerngärten eine Vielzahl von Stauden, die zur Zeit auch in voller Blüte sind.

Ein Paradies für Insekten aller Art und natürlich insbesondere die Bienen. Nur logisch, dass in einem der Gärten auch ein Schaukasten mit 4 Rähmchen stand, der den interessierten Besuchern einen direkten Blick ins Bienenvolk gewährt.

Blick auf die Königin im Schaukasten
Ich hatte richtig Glück und konnte aufgrund der Glasscheibe des Schaukastens einen ungestörten Blick auf die Bienenkönigin werfen. Aufgrund des gelben Plättchens auf dem Rücken lässt sie sich in dem wilden Gewusel leichter zwischen all den anderen Bienen wiederfinden.

Vom Körperbau unterscheidet sie sich deutlich von den anderen Bienen. Ihr Hinterleib ist deutlich länger was sie im Gegensatz zu den eher kompakt gebauten Arbeiterinnen relativ schlank erscheinen lässt.

Die gelbe Markierung auf dem Rücken dient aber nicht nur dem leichteren Finden der Königin. Anhand der Farbe der Markierung kann der Imker das Alter der Königin erkennen. Dazu muss man wissen, dass eine Königin in der Regel nicht älter als 5 Jahre wird. Spätestens dann lässt die Legeleistung der Königin nach und das Volk entscheidet sich dazu, eine neue Königin zu ziehen.

Entscheidend für die Wahl der Farbe der Markierung ist immer die letzte Ziffer der Jahreszahl. Dabei steht blau für 0 und 5, weiß für 1 und 6, gelb für 2 und 7, rot für 3 und 8 und grün für 4 und 9. Um also eine 2017 geschlüpfte Königin zu markieren, wählt man – wie bei der Königin im Schaukasten – ein gelbes Plättchen.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Freilichtmuseum:


Naturzoo Rheine

Der Naturzoo in Rheine bietet neben liebevoll hergerichteten Tiergehegen herrliche Grünanlagen mit wunderbaren Stauden- und Blumenbeeten für Schmetterlinge, Bienen und jede Menge anderer Insekten.


Wenn man sich etwas Zeit nimmt und an einem dieser vielen Beete für einen Moment verweilt, kann man wie wir bei unserem Sonntagsausflug dem emsigen Treiben zuschauen.

Ein Video davon, gibt es auf meiner Facebook-Seite.

Wenn der Schnittlauch blühen darf

Wenn der Schnittlauch blühen darf, sind seine Blüten ein großer Magnet für die Bienen!

Es wäre also sehr schön, wenn ihr in euren Kräutergärten den Schnittlauch ruhig einmal bis zur Blüte kommen lassen würdet! Dann das Gesumme und Gebrumme anschauen zu können, lohnt sich!

Hier ein paar Bilder zum Beweis, die ich heute Morgen spontan im Kräuterbeet geknipst habe:

Beinwell 

Bei uns neben der Terasse stehen mehrere Beinwellpflanzen. Laut der Internetseite die-Honigmacher.de liefert Beinwell nur mäßig Nektar und geringe Pollenmengen. Allerdings blüht er von Mai bis August. Die Pflanze ist sehr ausdauernd und breitet sich wie Unkraut aus.

Aufgrund der zahlreichen blau-violetten Blüten ist diese mehrjährige Pflanze aber dennoch ein optischer Hingucker, der sehr gut von Bienen und Hummeln angeflogen wird!

Hummel an Beinwellblüte
Biene an Beinwellblüte

Die Sonne(nblume) lacht

Üblicherweise werden die Bienen nach der letzten Ernte im Juli für den Winter vorbereitet. Das heißt, dass die Bienenvölker nach der Lindenblüte mit Ameisensäure gegen die Varroamilbe behandelt werden und ihr Winterfutter als Ausgleich für den entnommenen Honig bekommen.

Bei unseren Völkern bei uns zuhause warten wir allerdings noch aus gutem Grund mit dem Einwintern. Ca. 500m Luftlinie entfernt von unseren Bienenvölkern ist nämlich ein kleines Bienenparadies in den letzten Wochen herangewachsen.

 

Sonnenblumenfeld in Homer

Die Sonnenblumen auf dem Feld bieten unseren Völkern reichlich Nektar und Pollen. Wenn wir Glück haben, können wir in diesem Jahr sogar Sonnenblumenhonig ernten. Wir sind wirklich sehr gespannt, ob das klappt. Die Bienen haben die Sonnenblumen jedenfalls schon entdeckt. Wahnsinn, wie viele Bienen dort unterwegs sind!

   
   

Sonntags in der Kürbisblüte 

Heute Morgen haben wir einen kleinen Sonntagssonnenscheinspaziergang durch unseren Garten gemacht.

Unter anderem haben wir dabei unsere Kürbispflanze inspiziert. Üblicherweise findet man ja immer nur eine Biene je Blüte. Das hat allerdings nichts damit zu tun, dass Bienen egoistisch wären und keine andere Biene neben sich dulden würden! Es ist schlicht und ergreifend ein Platzproblem.

Wieso ich darauf komme und was das mit unserer Kürbispflanze zu tun hat? Ganz einfach:

 

Bienen in Kürbisblüte
 
Ist die Blüte wie beim Kürbis groß genug, dann sammeln die Bienen auch schon mal zu dritt.

Summen und Brummen im Kastanienbaum

Gestern Abend habe ich mir die Zeit genommen und bin an unserem Kastanienbaum auf Fotopirsch gegangen. Das Summen und Brummen klang einfach zu verlockend in meinen Ohren.

Viele Blüten sind schon von Insekten besucht worden und ihre Mitte hat sich schon rosarot verfärbt. Bei genauem Hinsehen kann man sogar auf den Bildern die enstehenden Früchte erkennen.

Auf dem ersten Foto ist der „Rüssel“ der Biene gut zu erkennen. (Um das Bild vergrößert anzuschauen einfach anklicken 😉 )

Biene beim Nektarsammeln in einer Kastanienblüte
Biene beim Nektarsammeln in einer Kastanienblüte

Trotz des Windes und der dadurch wackelnden Blätter konnte ich mit unserer alten Minolta Dimage Z3 ein paar nette Bilder schießen. Schön kann man auf dem nächsten Bild die Fühler der Biene erkennen.

Biene beim Nektarsammeln an eine Kastanienblüte mit Pollen am Körper
Biene beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte mit Pollen am Körper
Hummel beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte
Hummel beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte