Beim Discounter gibt es Spekulatius…

… und die Bienen? Die sind schon einen Schritt weiter!

Mit Varroabehandlung und Futtergabe werden die Bienenvölker nach der Blüte der letzten großen Tracht (bei uns in der Gegend die Lindenblüte) bereits Ende Juli und im August eingewintert.

Einfüttern mit Futterteig

Auf dem Bild ist zu sehen, wie Ina einen 15kg schweren Futterteigklotz auf die obere Brutzarge setzt. Der Futterteig dient den Bienen als Ersatz für den entnommenen Honig.

Links auf dem Bild ist ein sogenannter Liebig-Dispenser zu erkennen. Dieser war zuvor auf der Brutzarge aufgestellt. Auf der quadratischen Grundplatte befindet sich eine Papierauflage, auf die wiederum eine Flasche mit Ameisensäure überkopf  aufgesetzt wird. Das Papier saugt die Ameisensäure auf und über die Oberfläche des Papiers verdunstet die Säure in der Bienenbeute. Die Säurekonzentration in der Beute wird je nach Außentemperatur über die Papiergröße gesteuert.

Die Wirkungsweise der Ameisensäurebehandlung beruht darauf, dass die Varroamilben empfindlicher auf die Säure reagieren als die Honigbienen und schon bei geringeren Konzentrationen in der Luft im Bienenvolk geschädigt werden.

Das kaum noch Papier auf der Grundplatte vorhanden ist, liegt am Putztrieb der Bienen, die nach dem vollständigen Verdunsten der Säure das Papier weg geknabbert haben.