Lindenblüte

Derzeit steht eine der wichtigsten Trachtpflanzen für die Bienen in voller Blüte. Die Linde.

Das folgende Bild habe ich an der A2 an der Raststätte Bottrop aufgenommen als endlich mal wieder die Sonne raus kam.

Lindenblüte mit Sammlerin

Reiner Lindenhonig aus dem Nektar der Blüten ist ein sehr heller, kaum kristallisierender Honig und wird dann Lindenblütenhonig genannt. Allerdings sammeln die Bienen meistens nicht nur den Nektar der Blüten, sondern sie sammeln auch gleichzeitig die zuckerhaltigen Ausscheidungen der Blattläuse auf den Linden. Diese Ausscheidungen der Blattläuse wird Honigtau genannt. Er ist ein Hauptbestandteil des dunklen Waldhonigs.

Bei einer Mischung aus Honigtau und Lindenblütenhonig spricht man vom Lindenhonig. Je höher der Honigtauanteil am Honig ist, desto dunkler und würziger ist der Lindenhonig.

Da einer unserer Standorte in unmittelbarer Nähe zu einer Lindenallee liegt, hoffen wir, dass wir dort Lindenhonig ernten können – wenn es denn das Wetter zulässt!

Wenn der Imker nach Rotkohl riecht,…

…dann arbeitet er mit Nelkenöl. Wir haben das heute zum ersten Mal ausprobiert und sind begeistert. Der Duft des Nelkenöls, welcher stark an die Nelken in Omas Rotkohl erinnert, schreckt Bienen ab.

Nelkenöl

Diese abschreckende Wirkung haben wir uns heute zu nutzen gemacht. Ein paar Tropfen werden auf ein Baumwolltuch gegeben, welches dann als Halstuch getragen wird.

Ina mit Nelkenöl-Halstuch

Der Effekt war deutlich spürbar, denn anders als sonst, blieb der Schleier vorm Gesicht durchgehend bienenfrei. Wir möchten uns auf diesem Wege für den arbeitserleichternden Tipp von unserem Imkerkollegen Christian bedanken!

Wir werden nun definitiv häufiger mit dem Nelkenöl arbeiten, auch wenn wir dann nach Rotkohl riechen!