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    Backen mit Honig

    Nachdem ich nun lange Zeit nichts mehr von mir habe hören lassen, finde ich nun endlich wieder Zeit, euch über mein Hobby die Imkerei zu unterrichten. Heute möchte ich euch anhand eines Hefezopfes zeigen, wie gut man mit Honig backen kann. Irgendwie hat mich nämlich der Ehrgeiz gepackt, den normalen Haushaltszucker beim Kochen und Backen weitestgehend durch den eigenen Honig ersetzen zu wollen. Ich werde dazu nun hier immer wieder mal Back- und Kochergebnisse präsentieren und dabei berichten, auf welche Art und Weise ich den Zucker durch Honig ersetzt habe. Als erstes habe ich mich inspiriert durch das vorweihnachtliche Mitbringsel eines Arbeitskollegens – auch auf diesem Wege nochmals vielen Dank…

  • Arbeiten rund ums Volk,  Blick ins Volk,  Uncategorized

    Honigraum aufsetzen

    Nachdem ich eine erste Durchsicht gewagt hatte, habe ich mich pünktlich zur Kirschblüte dazu entschlossen, den Honigraum auf das Volk bei uns zuhause aufzusetzen. Die Kirschblüte zeigt den Zeitpunkt an, zu dem die erste nutzbare Tracht (ausreichende Nektarmenge) für die Bienen durch die Obstblüte zur Verfügung steht. In diesem Jahr konnten meine Bienen zuhause aber davon profitieren, dass wir viele warme Tage im März hatten und die Weide und die verbliebenen Gründüngerflächen (Raps) bereits ein reiches Futterangebot boten. Dementsprechend gab es auch schon den ersten frisch verdeckelten Honig im Volk. Diesen habe ich allerdings nicht geerntet, um das Volk erstmal zu voller Stärke wachsen zu lassen. Etwas Sorge macht mir,…

  • Arbeiten rund ums Volk,  Uncategorized

    Wenn der Imker nach Rotkohl riecht,…

    …dann arbeitet er mit Nelkenöl. Wir haben das heute zum ersten Mal ausprobiert und sind begeistert. Der Duft des Nelkenöls, welcher stark an die Nelken in Omas Rotkohl erinnert, schreckt Bienen ab. Diese abschreckende Wirkung haben wir uns heute zu nutzen gemacht. Ein paar Tropfen werden auf ein Baumwolltuch gegeben, welches dann als Halstuch getragen wird. Der Effekt war deutlich spürbar, denn anders als sonst, blieb der Schleier vorm Gesicht durchgehend bienenfrei. Wir möchten uns auf diesem Wege für den arbeitserleichternden Tipp von unserem Imkerkollegen Christian bedanken! Wir werden nun definitiv häufiger mit dem Nelkenöl arbeiten, auch wenn wir dann nach Rotkohl riechen!

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    Guter Grund!

     Zugegebenermaßen gab es in letzter Zeit kaum neue Beiträge auf unserer Seite. Das hatte aber einen sehr guten Grund! Wir waren viel an den Bienen und konnten dabei neues Material für die Homepage und vor allem Honig sammeln! Bei uns Zuhause konnten wir einen ganz besonderen Honig ernten. Unsere Bienen haben nämlich vor allem die Esskastanienbäume in unserer Nachbarschaft besucht. Diese standen bzw. stehen noch in voller Blüte.    Honig mit einem hohen Anteil an Edelkastanien-Nektar zeichnet sich nicht nur durch seine dunkle Farbe, sondern vor allem durch seinen markanten Geschmack aus.   Esskastanienhonig ist nicht sehr süß und hat eine – wenn man ihn ähnlich wie eine Schokolade bezeichnen…

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    Nicht nur Nektar!

    Wer glaubt, dass Bienen nur Nektar sammeln, um daraus Honig zu machen, der liegt verkehrt. Wie die Ameisen auf dem Bild sammeln Bienen nämlich auch die zuckerhaltigen Ausscheidungen von Blattläusen – den sogenannten Honigtau.    Insbesondere wenn im Sommer Fichten und Tannen von Blattläusen befallen sind, können die Bienen dort besonders viel Honigtau sammeln.

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    Der erste Honig 2015

    Heute war es endlich soweit. Wir konnten heute den ersten Honig ernten und schleudern. Um den Honig ernten zu können, muss er trocken genug sein. Wenn der Honig trocken genug ist, spritzt er nicht mehr aus den Zellen, wenn man das Rähmchen schüttelt, bzw. die Bienen verdeckeln die Honigzellen. Bevor wir den Honig aus den Zellen heraus schleudern können, müssen wir die verschlossenen Honigzellen öffnen. Wir nutzen dafür eine sogenannte Entdeckelungsgabel, um die Wachsdeckel abzuheben.       Dabei gleiten die Spitzen der Gabel knapp unter die Deckel und heben sie ab. So bleibt der meiste Honig in den Zellen und kann dann ausgeschleudert werden. Wir nutzen zum Ausschleudern eine sogenannte…

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    Es dauert nicht mehr lang

     Am letzten Donnerstag hatte ich unsere Völker durchgeschaut und insbesondere ein Auge in die Honigräume geworfen. Bei einem Volk sah es schon recht vielversprechend aus und ein Großteil der Rähmchen im Honigraum war schon zur Hälfte verdeckelt.  Das bedeutet, dass der Honig in den Waben reif ist und bevorratet werden kann. Allerdings war noch zu viel frischer (feuchter) unverdeckekter Honig dabei. Dieser hat noch einen zu hohen Wassergehalt und würde nach der Ernte schlecht werden und gären. Nach den letzten Tagen mit Regenwetter könnte es sein, dass die Bienen beim Innendienst den Honig getrocknet haben und wir ihn jetzt ernten können. Etwas wird der Honig allerdings noch warten müssen, da…