Das Bienenjahr beginnt

Heute hat es das Thermometer bei uns in Laggenbeck fast bis an die 20 Grad Celsius geschafft. Die Natur explodiert förmlich bei dieser warmen Witterung und auch die Bienen werden auch immer aktiver.

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Beobachtet man die Aktivitäten am Flugloch, sind immer wieder auch Bienen mit Pollen an den Beinen zu sehen. Diese Kügelchen an den Beinen bezeichnen wir Imker als Pollenhöschen. Das die Bienen nun Pollen sammeln, ist ein sicheres Zeichen dafür, dass im Volk wieder frische Brut ist und das Volk nun wieder wächst.

Die Farbe der Pollen lässt übrigens einen Rückschluss darauf zu, welche Pflanzen gerade von den Bienen angeflogen werden. Dazu schaue ich in einen Pollenflugkalender und schaue, welche Pflanzen gerade blühen und diese Pollenfarbe haben. Informationen dazu könnt ihr zum Beispiel im Blühkalender der Seite honigmacher.de finden.

Zum ersten Mal Rapshonig?

Nachdem meine Bienen und ich im letzten Jahr umgezogen sind, könnte ich in diesem Jahr zum ersten Mal Rapshonig ernten.

Meine Bienen in Münster stehen direkt neben einem Rapsfeld.

Da stehen die Chancen nicht schlecht, dass ich zum ersten Mal einen Sortenhonig haben werde.

Die Bienen tragen jedenfalls schon fleißig ein.

Und hier noch ein Foto von mir bei der Arbeit.

1. richtig warme Frühlingstag

Heute ist hier im Teutoburger Wald der erste richtig warme Frühlingstag mit Temperaturen über 20 Grad Celsius.

Nicht nur wir Menschen haben das Bedürfnis, bei dem warmen Wetter möglichst viel Zeit draußen zu verbringen.

Auch die Bienen zieht es aus dem Stock raus und fleißig werden Pollen und Nektar gesammelt.

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Endlich erwacht die Natur und überall beginnt es zu blühen.

Durch den Umzug meiner Bienen habe ich in diesem Jahr die große Chance, endlich mal Rapshonig zu ernten. Zumindest stehen meine Bienen direkt neben einem Rapsfeld.

Honigernte die 2.

Am Mittwoch habe ich mit der 2. Honigernte begonnen. Dank der schönen Blumenwiese bei meiner Schulfreundin konnten die Bienen trotz der schlechten Lindentracht noch etwas Honig einsammeln.

Blumenwiese

Morgen werde ich noch in Raesfeld ernten und dann wird geschleudert.

Ich rechne mit etwa 20kg Honig. Nicht all zu viel, aber besser als das Katastrophenjahr 2016 mit dem Isselhochwasser.

Im Moment blüht es noch in zahlreichen Gärten, so dass die Bienen auch hier noch fündig werden können.

Biene auf Ringelblume

Da ansonsten aber kaum noch etwas blüht, habe ich nach der Honigernte direkt mit dem Einwintern (Füttern) begonnen.

Futterteigklotz

Ich nutze dazu bei meinen Wirtschaftsvölkern 15kg-Futterteigklötze.

Königin gesichtet

Am letzten Wochenende habe ich es nach über 25 Jahren mal wieder ins LWL-Freilichtmuseum Detmold geschafft. Es war hochinteressant, all die alten Höfe aus Westfalen und dem Lipperland zu sehen. All die gut durchdachten Lösungen, die unsere Vorfahren schon vor mehreren hundert Jahren parat hatten.

Besonderes Augenmerk habe ich als Imker natürlich auf die in vielen Farben und Facetten blühenden Bauerngärten geworfen.

Neben den derzeit noch blühenden Prunkbohnen und Kräutern beheimaten die Bauerngärten eine Vielzahl von Stauden, die zur Zeit auch in voller Blüte sind.

Ein Paradies für Insekten aller Art und natürlich insbesondere die Bienen. Nur logisch, dass in einem der Gärten auch ein Schaukasten mit 4 Rähmchen stand, der den interessierten Besuchern einen direkten Blick ins Bienenvolk gewährt.

Blick auf die Königin im Schaukasten
Ich hatte richtig Glück und konnte aufgrund der Glasscheibe des Schaukastens einen ungestörten Blick auf die Bienenkönigin werfen. Aufgrund des gelben Plättchens auf dem Rücken lässt sie sich in dem wilden Gewusel leichter zwischen all den anderen Bienen wiederfinden.

Vom Körperbau unterscheidet sie sich deutlich von den anderen Bienen. Ihr Hinterleib ist deutlich länger was sie im Gegensatz zu den eher kompakt gebauten Arbeiterinnen relativ schlank erscheinen lässt.

Die gelbe Markierung auf dem Rücken dient aber nicht nur dem leichteren Finden der Königin. Anhand der Farbe der Markierung kann der Imker das Alter der Königin erkennen. Dazu muss man wissen, dass eine Königin in der Regel nicht älter als 5 Jahre wird. Spätestens dann lässt die Legeleistung der Königin nach und das Volk entscheidet sich dazu, eine neue Königin zu ziehen.

Entscheidend für die Wahl der Farbe der Markierung ist immer die letzte Ziffer der Jahreszahl. Dabei steht blau für 0 und 5, weiß für 1 und 6, gelb für 2 und 7, rot für 3 und 8 und grün für 4 und 9. Um also eine 2017 geschlüpfte Königin zu markieren, wählt man – wie bei der Königin im Schaukasten – ein gelbes Plättchen.

Hier noch ein paar Eindrücke aus dem Freilichtmuseum:


Jetzt auch auf YouTube

Da ich hier nicht vernünftig Videos hochladen kann, habe ich mir nun ein YouTube-Konto zugelegt, damit ich auch den Leuten ohne Facebook meine Videos zeigen kann.

Einfach den folgenden Link klicken und ihr gelangt zum Video:

Bienen im Naturzoo Rheine

Naturzoo Rheine

Der Naturzoo in Rheine bietet neben liebevoll hergerichteten Tiergehegen herrliche Grünanlagen mit wunderbaren Stauden- und Blumenbeeten für Schmetterlinge, Bienen und jede Menge anderer Insekten.


Wenn man sich etwas Zeit nimmt und an einem dieser vielen Beete für einen Moment verweilt, kann man wie wir bei unserem Sonntagsausflug dem emsigen Treiben zuschauen.

Ein Video davon, gibt es auf meiner Facebook-Seite.

Wenn der Schnittlauch blühen darf

Wenn der Schnittlauch blühen darf, sind seine Blüten ein großer Magnet für die Bienen!

Es wäre also sehr schön, wenn ihr in euren Kräutergärten den Schnittlauch ruhig einmal bis zur Blüte kommen lassen würdet! Dann das Gesumme und Gebrumme anschauen zu können, lohnt sich!

Hier ein paar Bilder zum Beweis, die ich heute Morgen spontan im Kräuterbeet geknipst habe:

Beinwell 

Bei uns neben der Terasse stehen mehrere Beinwellpflanzen. Laut der Internetseite die-Honigmacher.de liefert Beinwell nur mäßig Nektar und geringe Pollenmengen. Allerdings blüht er von Mai bis August. Die Pflanze ist sehr ausdauernd und breitet sich wie Unkraut aus.

Aufgrund der zahlreichen blau-violetten Blüten ist diese mehrjährige Pflanze aber dennoch ein optischer Hingucker, der sehr gut von Bienen und Hummeln angeflogen wird!

Hummel an Beinwellblüte
Biene an Beinwellblüte

Erfolgreich bestäubt

Kurz vor Ostern war ich in unserem Garten auf Fotosafari und hatte Fotos von den Blüten an den Beerensträuchern und den Birnenbäumchen gemacht.

Birne
Johannisbeere
Johannisbeere
Stachelbeere

Am 30.4. konnte ich dann bei einem weiteren Rundgang im Garten feststellen, dass erfolgreich bestäubt wurde ;-)!

Stachelbeeren
Johannisbeeren
Birne