Kräuter und Gewürze,  Rezepte

Aller Anfang ist – Rosmarin und Knoblauch…!

Ein allererster Blogbeitrag ist nicht einfach auszusuchen – muss es „knallen“? – muss es tiefgründig sein? – muss es besonders professionell wirken? Nein!

Auch wenn man sich das schon vorher immer wie ein Mantra sagt – es dann auch wirklich zu beherzigen, ist die andere Sache… 😉 Es hat mich schon einige nächtliche Gedanken gekostet. Einige Dinge habe ich wieder verworfen, viele Karteikarten mit Brainstorming-Ideen für nächste Blogeinträge sind aber auch dabei heraus gekommen. Und doch hat der Zufall entschieden, was hier als Erstes auf die Seite kommt.

Spontan beim Frühstück ist uns die Idee gekommen, dass wir sowieso mit dem Rosmarin aus dem Terrassenhochbeet was anstellen müssen. Viel zu schade ist er, um ihn einfach so dort welken zu lassen. Außerdem haben wir immer das Problem gehabt, dass frischer Knoblauch bei uns ein Schattendasein in der Zwiebelkiste führt und dann bald auch nicht mehr ganz so frisch ist. Da haben wir vor einiger Zeit eine tolle Lösung gefunden, ihn länger frisch und haltbar zu machen.

Langer Rede kurzer Sinn – ihr dürft euch an einem spontanen Rezept für Rosmarin-Knoblauch-Honig-Butter erfreuen und an in Öl eingelegtem Knoblauch zum Haltbar machen!

Rosmarin-Knoblauch-Honig-Butter

Zutaten:

  • 250g weiche Butter
  • 1El gehackter, frischer Rosmarin
  • 1 TL Honig (natürlich von unserem eigenen Honig)
  • 4 Knoblauchzehen, gepresst
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Saft einer halben Limette

Die weiche Butter wird mit dem gehackten Rosmarin, dem Knoblauch, Honig und Öl vermischt. Das klappt am besten mit einer Gabel. Wenn die Butter nicht ganz weich ist, der Honig sehr fest kristallisiert oder ihr die Knoblauchstückchen nicht mögt, könnt ihr auch alles mit dem Pürierstab vermengen. Den Rosmarin würde ich dann allerdings später dazu tun, für die Optik ;-). Dann wird mit Salz und Pfeffer nach Geschmack abgeschmeckt. Ich bin ein Fan von frisch gemahlenem, schwarzen Pfeffer. Beim Abschmecken musste dann auf jeden Fall noch etwas Säure dazu. Im Kühlschrank hatte ich noch eine halbe Limette, daher kam der Saft dieser dazu. Alles gut vermischen, fertig.

Die Butter kann man dann natürlich direkt für den Grilllabend in ein Schälchen füllen. Oder man stellt sie in einer Frischhaltedose in den Kühlschrank oder friert sie ein. Achtung, früh genug raus nehmen damit die Butter streichbar ist! Ich habe mich dazu entschlossen, sie direkt in Portionsgrößen einzufrieren. Das geht prima in einer Eiswürfelform.

Eingelegter Knoblauch in Öl

Dies ist ein Rezept, um den Knoblauch länger frisch und geschmacksintensiv zu halten. Bei uns funktioniert das super. Im Kühlschrank ist er so sicher 3 Monate haltbar. So genau kann ich das nicht sagen, denn seitdem wir denn frischen Knoblauch so verarbeiten, um ihn immer griffbereit zu haben, hat sich auch unser Knoblauchkonsum deutlich gesteigert.

Zutaten:

  • Knoblauch, soviel wie da ist und verarbeiten werden muss
  • Olivenöl, soviel, dass die Knoblauchzehen in Topf und Glas nachher bedeckt sind
  • ggf. Kräuter und Gewürze nach Bedarf zum Aromatisieren

Die Knoblauchknollen werden dazu in einzelne Zehen getrennt und geschält. In einem Topf wird der Knoblauch mit Olivenöl aufgegossen, so dass er bedeckt ist. Wir aromatisieren gern noch etwas. Der Rosmarin blieb eben von der Kräuterbutter übrig und passt prima dazu. Die getrockneten Chilischoten sind aus dem letzten Sommer. Im Topf wird alles erwärmt, bis im Öl gerade so Blasen aufsteigen, dann ca. 2min auf kleiner Stufe ziehen lassen, den Herd ausstellen und nochmal 10min im Topf durchziehen und abkühlen lassen. Die Knoblauchzehen kann man dann mit dem Öl und den Gewürzen zusammen in ein Schraubglas füllen (natürlich sauber und heiß ausgespült). Nach dem vollständigen Abkühlen hält sich dann der Knoblauch Wochen bis Monate im Kühlschrank und ist praktisch portionierbar. Die Zehen sind auch nicht zu weich, sondern lassen alles mit sich machen. Sehr praktisch! Das Öl ist durch sein Knoblauch-Kräuter-Chili-Aroma auch vielseitig verwendbar zum Salat, anbraten, einlegen… da fallen euch bestimmt genauso wie uns viele schöne Ideen ein!

Wir hoffen, dass wir euch mit diesen zwei Rezepten ein wenig Anregungen geben konnten. Wir freuen uns über jeden wohlwollenden Kommentar und wenn ihr der Meinung seid, dass dieser Beitrag auch noch andere interessieren könnte, dann dürft ihr ihn natürlich auch „liken“ und teilen. 😉

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