Garten

Endlich Zeit zum Hochbeetbau

Im April hatte Daniel aufgrund seines Arbeitsplatzwechsels nicht nur Zeit zum Efeu rupfen, er konnte auch endlich daran gehen, die Hochbeete zu bauen.

Lange haben Ina und Daniel überlegt, ob sie selber die Materialien für die Hochbeete zusammenstellen sollen oder doch lieber einen Bausatz im Intern bestellen. Beim Blick auf die aufgerufenen Preise und vor allem die dazugehörigen Lieferzeiten der Bausätze machte die Entscheidung letzten Endes einfach – es wird selber zusammengestellt!

Während im benachbarten Niedersachsen die Baumärkte wegen der Corona-Pandemie geschlossen sind, haben die Märkte in NRW glücklicherweise offen. In Lotte gibt es sogar einen geöffneten Baumarkt mit Zuschnittservice. Also ab ins Internet, Douglasienholz und die restlichen Materialien reservieren.

Am nächsten Tag lag die Ware bereit und Daniel konnte sie abholen und die 3m-Bretter direkt zuschneiden lassen. Neben dem Holz kaufte er noch Noppenfolie, Mäusegitter und Schrauben.

Das zugeschnittene Holz

Zuhause ging es dann ans Schrauben. Daniel hatte sich überlegt, erst die Längsseiten der Beete zusammen zu schrauben. Dafür legte er 5 Bretter nebeneinander auf drei Latten. Nachdem die Bretter mit Spanngurten zusammengeschnallt wurden, hat er zuerst vorgebohrt und dann die Bretter verschraubt.

Schrauben der Seitenwände

Nachdem die Seitenteile fertig waren, wurden die kurzen Bretter als Stirnseiten montiert. Auf die zukünftige Unterseite rollte Ina nun das Mäusegitter aus und Daniel tackerte es währenddessen fest. Anschließend hat Ina noch das überstehende Gitter abgeschnitten.

Grundkonstruktion mit Mäusegitter

Nachdem die beiden die Konstruktion gemeinsam gedreht hatten, kam wieder der Tacker zum Einsatz. Dieses Mal wurde die Noppenfolie als Feuchteschutz auf die Innenseiten der Seitenwände aufgebracht. Die Noppenfolie sorgt dafür, dass die Seitenwände trocken und vor allem hinterlüftet bleiben, wenn das Beet später befüllt wird.

Aufgestelltes Hochbeet mit Noppenfolie vor dem Befüllen

Damit das Beet später nicht direkt auf dem feuchten Boden steht, wurde es an 6 Stellen (dort wo die Latten sind) auf Steinplatten gestellt.

Bevor wir nun mit dem Befüllen der Beete beginnen durften, mussten die Beete noch der strengen Abnahme durch Lukas gerecht werden.

Lukas bei der Abnahme. Ich messe,… 😜

Zum Befüllen der Beete konnten Ina und Daniel auf den Grünschnitt vom Anlegen des Staudenbeets zurückgreifen. Dieser wurde noch gehäckselt und dann als erste Schicht eingebracht.

Beet mit Häckselgut und Hochbeetfüller

Als zweite Schicht kam nun Kompostfüller über den gehäckselten Grünschnitt und darauf wurden Hornspäne als Langzeitdünger verteilt.

Hornspäne auf dem Hochbeetfüller

Über die Hornspäne wurde dann noch Komposterde und Pflanzerde verteilt, auf welche dann noch Bodenaktivator verteilt wurde.

Lukas verteilt den Aktivator

Zwischenzeitlich hat Ina beide Beete bepflanzt und fleißig gesät. Jetzt nach den Eisheiligen nehmen die Pflanzen in den Beeten auch so richtig Fahrt auf.

Die bepflanzten Hochbeete

Gefallen euch unsere Hochbeete? Würdet ihr gerne genauer wissen, welche Materialien wir genau verwendet haben? Dann schreibt uns doch oder hinterlasst einen Kommentar.

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