Einwintern

Morgen werden wieder Spekulatius und Dominosteine Einzug in deutsche Supermärkte halten und der meteorologische Herbst beginnt. Der Hochsommer verabschiedet sich gerade bei uns mit Blitz und Donner.

Doch wir Imker sind schon einen Schritt weiter! Im August stand bei unseren Völkern das sogenannte Einwintern auf dem Programm. Zu den Arbeiten zum Einwintern gehören das Behandeln der Völker und das Einfüttern für den Winter.

Die in unserem Umfeld am weitesten verbreitete Behandlungsform gegen die Varroamilbe ist die Behandlung mit Ameisensäure. Dabei wird mit unterschiedlichen Methoden Ameisensäure verdunstet. Hierbei bedient man sich dem Umstand, dass Bienen eine höhere Säurekonzentration vertragen als die Milben.

Wir haben uns in diesem Jahr einer recht neuen Methode bedient. Wir haben zum ersten Mal sogenannte MAQS-Streifen genutzt (Mite-Away-Quick-Stripes=Milben-schnell-weg-Streifen).

 

MAQS-Streifen auf dem Brutraum

Damit die Ameisensäure nicht zu schnell verdunstet, ist es wichtig, dass die Papierhülle um den Streifen dran bleibt.

Verdunstet die Säure zu schnell, kann das ganze Volk zerstört werden!

Die zweite wichtige Arbeit beim Einwintern im Hochsommer ist das Füttern der Völker. Die eigentliche Winternahrung der Bienen (den Honig) haben wir ja zuvor geerntet.

Wir füttern unsere Völker mit Zuckerteig ein.

 

Ina beim Einfüttern
 
Je Volk geben wir den Bienen einen 15kg schweren Block. In Zukunft wollen wir zumindest den Bienen bei uns zuhause eine Alternative bieten. Aus diesem Grund haben wir vor 3 Jahren sogenannte Bienenbäume gekauft, die nun langsam in unserem Garten heranwachsen. Diese Bäume blühen von August bis teilweise Oktober und bieten den Bienen Futter, während sie sonst nicht wirklich viel in der Natur finden.

Den Bienenbäumen werde ich noch einen separaten Bericht widmen. Bis dahin ein Foto unserer heranwachsenden Bienenbäume als Teaser:

5 Jahre alte Bienenbäume

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