Nachfüttern

Der Winter wird dieses Jahr seinem Namen gerecht und hält uns hier an den westlichen Ausläufern des Teutoburger Waldes immer noch mit Minusgraden im Griff.

Die Bienenvölker haben allerdings in ihren Kisten schon das neue Bienenjahr eingeläutet und die Königinnen sind in Eilage gegangen. Das heißt, dass nun wieder neue Bienen herangezogen werden und die Völker wieder wachsen. Damit ihnen dafür genug Energie zur Verfügung steht, muss kontrolliert werden, ob noch genügend Futter in den Völkern ist.

Da ich auf Nummer sicher gehen möchte, habe ich heute Futtersirup angemischt, um damit meine Völker nachzufüttern. Der Futtersirup besteht aus Zucker und Wasser im Verhältnis 3:2.

Diesen Sirup fülle ich in Futterrähmchen, die ich in die Bienenkisten gehangen habe. In die Flüssigkeit kommt zusätzlich Stroh als Ausstiegshilfe für die Bienen, damit keine im Sirup ertrinkt.

Wenn die Temperaturen demnächst hoffentlich die 10Grad-Celsius-Grenze überschreiten werden, werden die Bienen wieder ausfliegen und selber Futter sammeln können.

Ich bin da guter Hoffnung, dass die neuen Standorte ihren Teil dazu beitragen werden.

Lieber spät, als gar nicht – die Winterbehandlung

Gerade noch rechtzeitig konnten wir noch die früher angedachte Winterbehandlung der Bienenvölker gegen die Varroamilbe durchführen.

Damit die Behandlung sinnvoll durchgeführt werden kann, soll das Volk ohne Brut sein und in Winterruhe traubenförmig eng beieinander sitzen. Dies ist allerdings nur bei konstanten Temperaturen unter 5 Grad Celsius der Fall. Ab Januar beginnen die Bienen wieder neue Brut nach zu ziehen und Milben können sich in der verdeckelten Brut der Winterbehandlung mit Oxalsäure entziehen.

Ende Dezember hatten wir endlich mal wieder die passenden Temperaturen und so haben wir uns dazu entschlossen, doch noch die Völker mit Oxalsäure zu behandeln.

Auch wenn wir durch die begonnene Brut sicherlich weniger Milben erwischen konnten, als in der brutfreien Zeit,konnten wir die in einer Traube sitzenden Bienen mit Oxalsäure behandeln und somit die frei im Volk sitzenden Milben erwischen.

  Wie auf dem Bild schön zu erkennen ist, werden die Bienen mit einer Oxalsäure-Zucker-Lösung beträufelt. Während die Säurekonzentration für die Milben tödlich ist, ist sie für die Bienen noch verträglich.