Summen und Brummen im Kastanienbaum

Gestern Abend habe ich mir die Zeit genommen und bin an unserem Kastanienbaum auf Fotopirsch gegangen. Das Summen und Brummen klang einfach zu verlockend in meinen Ohren.

Viele Blüten sind schon von Insekten besucht worden und ihre Mitte hat sich schon rosarot verfärbt. Bei genauem Hinsehen kann man sogar auf den Bildern die enstehenden Früchte erkennen.

Auf dem ersten Foto ist der „Rüssel“ der Biene gut zu erkennen. (Um das Bild vergrößert anzuschauen einfach anklicken 😉 )

Biene beim Nektarsammeln in einer Kastanienblüte
Biene beim Nektarsammeln in einer Kastanienblüte

Trotz des Windes und der dadurch wackelnden Blätter konnte ich mit unserer alten Minolta Dimage Z3 ein paar nette Bilder schießen. Schön kann man auf dem nächsten Bild die Fühler der Biene erkennen.

Biene beim Nektarsammeln an eine Kastanienblüte mit Pollen am Körper
Biene beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte mit Pollen am Körper
Hummel beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte
Hummel beim Nektarsammeln an einer Kastanienblüte

Kastanienblüte Teil 1

Unsere Rosskastanie in voller Blüte
Unsere Rosskastanie in voller Blüte
Die Rosskastanie in unserem Garten
Die Rosskastanie in unserem Garten

Die Rosskastanie in unserem Garten ist mittlerweile in voller Blüte. Es ist wunderbar abends einfach ruhig unter dem Baum zu stehen und dem Summen der Bienen und Hummeln zu lauschen.

Die Rosskastanie ist für uns ein Zeichen, wann bei uns in der Gegend die sogenannte Frühtracht vorbei ist und zum ersten Mal Honig geerntet wird. Sobald sie verblüht ist, werden wir bei unseren Völkern ernten.

Übrigens, die Blüte der Rosskastanie färbt sich in der Mitte rosa bis rot nachdem sie bestäubt wurde.

Bestäubte Bestäuberin

Nahaufnahme einer Biene auf einem Löwenzahn mit Pollenhöschen von hinen
Nahaufnahme einer Biene auf einem Löwenzahn mit Pollenhöschen von hinen
Nahaufnahme einer Biene auf einem Löwenzahn mit Pollenhöschen von der Seite
Nahaufnahme einer Biene auf einem Löwenzahn mit Pollenhöschen von der Seite

Ich habe heute die feiertägliche Mittagsruhe genutzt und bin in unserem Garten auf Fotopirsch gegangen. Der dort blühende Garten ist derzeit Zielgebiet unserer Bienen. Dort sammeln die fleißigen Flugbienen reichlich Nektar und die auf dem Bild zu sehende Biene Pollen.

Bei den beiden Aufnahmen kann man ziemlich gut die sogenannten Pollenhöschen an den Hinterbeinen erkennen. Dort an ihrem Körper sammelt die Biene den Pollen und fliegt mit ihm zurück zu ihrem Volk.

Ebenfalls gut zu erkennen ist die für den Löwenzahn typische orange Farbe des Pollens.

Bestäubte Bestäuberin
Bestäubte Bestäuberin

Wenn ihr dieses Bild öffnet könnt ihr gut erkennen, dass die Biene überall am Körper feine Härchen hat, an dem der Pollen hängen bleibt. Die Biene wird von der Blüte am ganzen Körper bestäubt und trägt als bestäubte Bestäuberin den Pollen von Blüte zur Blüte.

Ableger und Schwärme

Gestern hatten wir Versammlung von unserem örtlichen Imkerverein. Neben all den organisatorischen Dingen, die im Vereinsleben in Deutschland so üblich sind, standen auch noch imkerspezifische Organisation und Erfahrungsaustausch auf der Tagesordnung.

Zur imkerspezifischen Organisation gehört zu dieser Jahreszeit zum Beispiel, dass die gemeinschaftliche Milchsäurebestellung abgestimmt wird. Mit Milchsäure werden die sogenannten Ableger behandelt, welche ab Mai gebildet werden. Dann sind die Bienenvölker zum Teil so stark, dass sich die Völker teilen wollen.

Würde nun nicht der Imker aktiv werden, dann würden sich die Völker weitere Königinnen heranziehen und die alte Königin und evtl. auch einige der zuerst schlüpfenden jungen Königinnen würden mit Gefolge den Bienenstock verlassen und neue Völker bilden. Das hört sich ja erst einmal nicht schlimm an, bedeutet aber, dass das zurückbleibende Wirtschaftsvolk stark geschwächt ist und der bis dahin vorhandene Honig als Reiseproviant für die ausschwärmenden Bienen drauf geht.

Mein erster Schwarm an einer Pferdekoppel
Mein erster Schwarm an einer Pferdekoppel
Der eingefangene Schwarm in einer neuen Beute
Der eingefangene Schwarm in einer neuen Beute

Um dies zu verhindern, entnimmt der Imker einige Rähmchen mit Bienen, Brut und Futter und setzt diese in eine neue Bienenkiste. Entweder bekommen diese Bienen dann eine separat herangezogene Königinnenzelle oder aber sie bekommen ein Rähmchen mit junger Brut aus der sich die Bienen selber eine Königin heranziehen können.

Passt der Imker nicht auf, dann geht es ihm wie mir vor 2 Jahren und er kann, wenn er Glück hat, seinen Schwarm einfangen. Und ich hatte ziemliches Glück! Der Schwarm hatte sich in angenehmer Arbeitshöhe an der Innenseite eines Zauns einer Pferdeweide niedergelassen. Kribbelig wurde es nur, als die auf der Weide grasenden Pferde auch begannen, sich für die Bienen zu interessieren. Da ich nicht wusste, wie die Pferde reagieren werden, wenn sie von den Bienen aufgeschreckt werden, ging mein Adrenalin kurzzeitig hoch. Die Pferde aber blieben gelassen und ich konnte den Schwarm in Ruhe einfangen und in eine neue Beute setzen.

 

Löwenzahn

Biene auf Löwenzahn
Biene auf Löwenzahn

Es ist doch immer wieder schön, wenn der Löwenzahn irgendwo doch blühen darf und nicht dem Spritzmittel oder dem Rasenmäher zum Opfer fällt.

Gerade jetzt im Frühjahr ist er ein wichtiger Nektar- und Pollenlieferant für die Bienen.

„Sonn“tags am Flugloch

An einem sonnigen Tag wie heute herrscht Hochbetrieb vor dem Flugloch der Bienenbeuten. In einem für menschliche Augen im ersten Moment chaotischen Durcheinander kehren Sammlerinnen mit Nektar, Wasser und Pollen heim oder brechen zu neuer Suche auf.

Den Pollen transportieren die Honigbienen an den Hinterbeinen als sogenannte Pollenhöschen. Die Farbe des eingesammelten Pollen gibt dem Imker einen Hinweis darauf, bei welchen Pflanzen die Biene gesammelt hat.

Der im ersten Bild zu sehende Pollen mit seiner dunkelgelben Farbe, wird zu dieser Jahreszeit bei unseren Bienen höchstwahrscheinlich von Apfelbäumen gesammelt worden sein.

Heimkehrende Sammlerinnen vor dem Flugloch
Heimkehrende Sammlerinnen vor dem Flugloch
2 Bienenbeuten bei uns zuhause.
2 Bienenbeuten bei uns zuhause.

Verkehr am Flugloch

Auf dem kurzen Video könnt ihr die Bienen am Flugloch einen kurzen Moment beobachten. Das Video ist nicht beschleunigt, sondern gibt das tatsächliche Tempo der Bienen wieder.

Ins Volk geschaut

Wabe mit Honig und Brut

Heute haben wir mal einen kurzen Blick in ein Volk gewagt und dabei diese „Allround“-Wabe gezogen.

Auf ihr sind im oberen Bereich verdeckelte und knapp darunter unverdeckelte Honigzellen zu sehen. Unten in der Mitte sind Brutzellen und links und rechts davon sind Zellen mit eingelagerten Pollen zu sehen.

Und wenn ihr das Foto anklickt und weiter rein zoomt, könnt ihr am oberen Rand des Brutbereichs sogar Zellen mit noch nicht verdeckelten Maden entdecken.

Bienen beim Wasserholen

MINOLTA DIGITAL CAMERA

 

Als ersten Beitrag in unserem Blog über unsere Hobby-Imkerei zeigen wir euch ein Bild von unseren Bienen beim Wasserholen an unserem Teich.

Bienen brauchen halt nicht nur Nektar und Pollen. Auch Wasser wird benötigt.